Hauptseite
   
   
 
 
         
 
- -- Das II. Bataillon ( Funk) -


Das II. Bataillon /NR-14 bestand aus drei Kompanien:
eine UKW - Funk- Kompanie ( 4. Kp.) für DM Funkverbindungen als Führungsverbindungen und UKW-Funk-Verbindungen als Flugfunkverbindungen.
Diese Kompanie war anfangs auch für Ausbildung von Funkern, Funkfernschreibern und Sprechfunker zuständig.
eine Kompanie KW-Funk ( 5. Kp.) zur Funksicherstellung des Feldfunksendezentrum 2 sowie der Feldfunksendegruppe Eggersdorf.
eine Kompanie KW Funk ( 6. Kp.) zur Funksicherstellung des Feldfunksendezentrum 5 mit seinen Feldfunksendegruppen.
Weiterhin stellte die 6. Kp. Funkmittel für eine operative Gruppe des Kdo LSK/LV, die bei höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft im Bereich der Landstreitkräfte und der Volsmarine tätig wurden.
des Kommando Luftstreitkräfte aufgestellt.

In dieser Kompanie war weiterhin eine mobile Empfangsstation "LOTOS" und eine Funkempfangsstation auf LO 1800 für den Einsatz zur Sicherstellung der Funkverbindungen in der Rückwärtigen Führungsstelle der LSK/LV.

Bis in die 70ger Jahre war die 4. Kp. im Roten Luch im Gebäude XI untergebracht und die zwei KW-Funk Kompanien im Gebäude XII.
Im Jahre 1978 wurden Neubauten in der Kaserne übernommen und bezogen. Durch das II. Bataillon wurde ein Gesamtgebäude bezogen und damit waren dann der Bataillonsstab und alle Kompanien in einem Gebäude untergebracht.

Blick auf U-Gebäude

Die 4. Kp. war mit Funkstationen folgender Typen ausgestattet:
R-824, R-831M, R-834M, R-844M, R-845M , R-137M.
Zur Sicherstellung der RFS LSK/LV stellte die Kp. 1x UKW R-824M und 1x DM R-834M.
Die übrigen Funkstationen kamen für den ZGS LSK/LV zum Einsatz.

Durch die 5. Kp. kamen als KW Funkstationen zum Einsatz:
R-102 M2S/E , R-820M, R-118BM3, R-140 D sowie ab den 80ger Jahren 2x KSS-1300 im stationären Betrieb.

Die 6. Kp stelle an KW-Funkstationen:
R-118 BM3, R-102 M2S/E, R-820M, R-118 AM, R-839, R-145 B , R-140 D.
Sowie die Funkempfangspunkte "LOTOS" und LO1800.
Die Kompanie arbeitete mit drei Zügen:
- 1. Zug = operative Gruppe mit R-839 und R-145 BM
- 2. Zug = FFuSZ-5 mit R-820 M, R-102M2S/E , R-118BM3, R-140 D
- 3. Zug = Funkempfang mit "LOTOS" und LO-1800

   
  In den 80ger Jahren griff dann eine neue Struktur:
Es wurde eine Ausbildungs-Kompanie aufgestellt mit 3 Ausbildungszügen.
Die 4. Kp. UKW fiel weg.
Aus der 5. Kp. wurde die 1. Funkkompanie mit 3 Funkzügen ( KW-Funk 1/ UKW-Funk/ KW Funk 2)
Aus der 6. Kp wurde die 2. Funkkompanie mit 3 Funkzügen ( op. Gruppe/ KW-Zug/ FEZ) sowie einem SAS-Zug.

Mit dem 03.10.1990 wurde das Nachrichtenregiment-14 und damit auch das II.Bataillon befristet in die Bundeswehr übernommen.
Bereits im September 1990 erfolgte die Vorbereitung zur Einnahme der Arbeitsstruktur 1 des NR-14 Bundeswehr.
Dieses bedeutete Umbenennung des II.Bataillons in Funkbataillon und Neugliederung der Kompanien sowie Unterstellung der Objektnachrichtenzentrale Waldsieversdorf zum Funkbataillon.
Arbeitsgliederung 1

Zum 01.01.91 wurde die Arbeitsstruktur 2 des NR-14 eingenommen. Damit wurde das Nachrichtenregiment-14 in Fernmelderegiment-14 umbenannt und aus dem Funk- Bataillon und dem NF-Ausb. Bataillon wurde das "Fernmelde-Bataillon beweglich" gebildet.
Jenes Bataillon wurde zum 01.10.1991 aufgelöst mit Einnahme der Struktur Fernmeldeabteilung-14.

Kommandeure des II. Bataillon waren:
Major Günther
OSL Weißhäupl
Major Kuipel
Major Haag
Major Kahlert
OSL Landsmann

Daten:
letzter Tarnname: Abteilfenster 72
Fon S1: 2306-372
1. Funkkompanie als FFuSZ-2 = 2306-371 = Abteilfenster 75
2. Funkkompanie als FFuSZ-5 = 2444+396 = Abteilfenster 76

Organigramm Struktur Mitte der 80ger