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  - Chronik des Nachrichtenregiment-14-

Geschichte :
  • 1956-- Aufstellung Nachrichtenbataillon-12 in Kamenz der Verwaltung Luftstreitkräfte Cottbus.

  • 29.11.1956 Aufstellung des Nachrichtenbataillons-2 im Roten Luch der Verwaltung Luftverteidigung.

  • 01.08.1957 Aufstellung einer Nachrichtenbetriebskompanie in Eggersdorf/Strausberg.

  • 31.05.1957 Bildung des Kommando LSK/LV aus den bis dahin eigenständigen Kommandos Luftstreitkräfte und Luftverteidigung.

    Nachrichtenregiment:
    1959/1960:
  • 07.12.1959 - Beginn Nachrichtensicherstellung DHS der LSK/LV in Eggersdorf durch stundenweisen Einsatz von Kräften der Nachrichtenkompanie des ZGS und der 1. Auswerterkompanie.
  • 07.12.1959 - Aufstellung des Nachrichtenregiment-19/ Zuverlegung NB-12 aus Kamenz
  • 01.01.1960 - Bildung des Nachrichtenregiment-19 des Kdo LSK/LV in Waldsieversdorf aus den bisher eigenständigen NB-2 Waldsieversdorf und NB-12 Kamenz.
  • Das NR-19 verfügte damit über 10 selbst. Kompanien = 7 Kompanien in Waldsieversdorf, 2 Kompanien in Eggersdorf/Strausberg und 1 Kompanie in Orannienburg .
  • Erster Regimentskommandeur: der bisherige Kdr. NB-2 OSL Heinz Müller
  • 01.03.1960 Übergabe der Truppenfahne durch CNF Oberst Wagner an Kdr. NR-19 OSL Müller.

    1961:
  • 31.01.1961 - Neuer Regimentskommandeur wird OSL Karl Frohberg.
  • 1. Stellvertreter des Kommandeurs wird Hauptmann Brandenburg

  • 02.10.1961- 21 Uhr MOZ, erste Funkverbindung vom ZGS Eggersdorf nach Moskau mit Gerät R-820.

    1962:
  • 01.12.1962 - Einführung einer Bataillonsstruktur im NR-19.
    Bildung des I. Bataillon Eggersdorf/Strausberg aus den dortigen Funk/Auswerterkompanien sowie der Nachrichtenbetriebskompanie.
    Bildung des II. Bataillons Rotes Luch aus den Kompanien ( NB-2).
    Bildung des III. Bataillons Rotes Luch aus den Kompanien ( NB-12).

  • 01.12.1962 - Das I. Bat. und die Nachrichtenbetriebskompanie / NR-19 im DHS LSK/LV.

    1963:
  • 01.12.1963 - Neuer Regimentskommandeur: Major Hans-Joachim Brandenburg

    1965:
  • 01.12.1965 - Unterstellung der Richtfunkachse mit den Richtfunkübertragungsstellen Leuthen, Biebersdorf,Wilmersdorf, Heinersdorf,Wollenberg,Temmen, Wendorf,Cölpin als Objekt 500 A bis D zum Nachrichtenregiment-19.
  • 01.12.1965 - Richtfunkachse im DHS der LSK/LV mit der Südanbindung ZGS bis Cottbus / Einrüstung der Geräte RVG-934 war im Sommer/Herbst 1965..

    1966:
  • 01.12.1966 - Richtfunkachse im DHS der LSK/LV mit Nordanbindung ZGS bis Trollenhagen/Cölpin // Einrüstung RVG-934 war im Sommer/Herbst 1966.

    1967:
  • 01.03.1967 - Verleihung des Traditionsnamens " Harro-Schulze-Boysen".

    1968:
  • 01.09.1968 - Neuer Regimentskommandeur: Oberst Karl Frohberg

    1970:
  • Inbetriebnahme des Feldfunksendezentrum Waldsieversdorf als Zweitabstützung mit Funksendern für Funkverbindungen des ZGS LSK/LV.

    1971:
  • 01.03.1971 - Unterstellung des neu erbauten Funksendeamt Limsdorf zum NR-19 / NBK und Eintritt in DHS LSK/LV.
  • 01.12.1971 - Aufstellung des Nachrichtenbetriebsamt (NBA) Eggersdorf/Strausberg als IV. Bat. des NR-14 aus der Nachrichtenbetriebskompanie und Eintritt NBA in DHS LSK/LV statt NBK.
    Unterstellung der KNZ Eggersdorf als Kompanie zum NBA.
    Unterstellung des Funksendeamt Limsdorf als Kompanie zum NBA .
    Unterstellung der Richtfunkachse als Kompanie zum NBA.
    Unterstellung des gleichzeitig neu gebildeten Mess-u. Instandsetzungsdienstes MID zum NBA
    Unterstellung der gleichzeit neu gebildeten Funkzentrale zum NBA.

  • 01.09.1971 : Neuer Stabschef NR-19 : Major Manfred Werner
  • 01.12.1971 - Umbenennung des Nachrichtenregiment-19 zum Nachrichtenregiment-14.

    1974:
  • 30.08.1974- Die neu aufgestellte Territoriale Funksendestelle-14 Großobringen wird dem NR-14 unterstellt.

    1975:
  • 01.04.1975 - Neuer Regimentskommandeur: Major Manfred Werner
  • Neuer Stabschef: Major Hans-Otto Grübner

    1976:
  • 01.09.1976 - Erweiterung der Richtfunkachse um 2 Richtfunkbetriebsstellen und Eintritt in DHS LSK/LV:
    G = Klein Kussiwit
    g = Dargelütz/Parchim

  • 01.12.1976 - Umbenennung Territoriale Funksendestelle-14 in Funksendeamt-2 und Unterstellung zum NBA nebst Eintritt in DHS LSK/LV.
  • 01.12.1976 - Verlegung der "Rückwärtigen Dienste" I.Bat/NR-14 von Eggersdorf nach Fürstenwalde.
  • 1976 -Zuführung neuer beweglicher Führungsstellen R-145BML auf SPW-60PB sowie neuer Kabelverlegetechnik

    1978:
  • 01.11.1978 - Inbetriebnahme des ZGS LSK/LV Fürstenwalde und Umzug desselben von Eggersdorf nach Fürstenwalde
  • 01.12.1978 - Verlegung Stab und NZ des I.Bat/NBB von Eggersdorf nach Fürstenwalde zur Übernahme nachrichtenmäßiger Sicherstellung ZGS Fürstenwalde.
  • 01.12.1979 - Offizielle Umbenennung des I.Bat./NR-14 in Nachrichtennbetriebsbataillon NBB.

    1979:
  • 01.12.1979 - Verlegung der Funkkompanie NBB von Eggersdorf nach Fürstenwalde.


    1981:
  • 01.03.1981- Verleihung Fahnenschleife "Vorbildliches Regiment" und "Kampforden für Volk und Vaterland" in Gold.
  • 01.12.1981 - Übernahme der Funksendezentrale NB-31 in Cabel als Funksendeamt III des Nachrichtenbetriebsamt.
  • 01.12.1981 - Übernahme der Funksendezentrale NB-33 in Ullrichshof als Funksendeamt IV des Nachrichtenbetriebsamt..
  • 01.12.1981 - Änderung der Bezeichnung der Richtfunkbetriebsstellen von RFB A bis g in RFB 1 bis 10.
  • 01.12.1981 - Übergabe der "Rückwärtigen Dienst" des NBB an den ZGS-14 in Fürstenwalde.

    1982:
  • 01.03.1984 - Ehrenplakette des Kommitees für Antifaschistische Widerstandskämpfer.
  • 01.12.1982 - Übernahme der Übertragungsstelle 2 Fürstenwalde durch das NR-14 von der Deutschen Post und strukturmäßige Unterstellung zum NBB.
  • Aufbau Richtfunk-Breitbandsystem BES von RFB-3 zum ZGS Fürstenwalde als Notsystem.

    1983:
  • 04.11.1983 - NBA wird Beste Einheit im Ausbildungsjahr 1982/83.

    1984:
  • 05.11.1984 - NBA wird Beste Einheit im Ausbildungsjahr 1983/84.

    1985:
  • 22.04.1985 - NBA wird Beste Einheit im 1. Ausbildungshalbjahr 1985
  • 18.05.1985 - Die FDJ-GO des FSA I erhält Auszeichnung mit Ehrentitel " Hervorragendes Jugendkollektiv der DDR " durch den Vors. des Ministerates
  • 22.10.1985 - NBA wird Beste Einheit im 2. Ausbildungshalbjahr 1985.
  • 10.12.1985 - In der Pokalwertung 1985 der Armeesportgemeinschaft (ASG) belegt die 4. Sportabteilung ( = NBA) mit 247 Punkten den 1. Platz.

    1986:
  • 01.01.1986 - Beginn komplexe Rekonstruktion FAS I- das DHS wird an Feldfunksendegruppe 2 abgegeben.
  • 01.01.1986 - Übernahme DHS-Funksicherstellung des ZGS LSK/LV durch Feldfunksendegruppe 2 .
  • 01.01.1986 - Beginn der Rekonstruktion von Richtfunkbetriebsstellen.
  • 08.02.1986 - im 3. kulturellen Leistungsvergleich des NR-14 erhält NBA das Prädikat " Sehr GUT"
  • 19.02.1986 - Besuch des Fliegerkosmonaut Oberst Siegmund Jähn.
  • 01.03.1986 - Auszeichnung Kdr. NBA OSL Haake mit " Kampforden um Verdienste für Volk und Vaterland ".
  • 15.03.1986 - Auszeichnung des NBA mit der " Ehrenschleife der DSF " durch das Präsidium des Zentralvorstandes der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF).
  • 01.11.1986 - Neuer Stabschef: OSL Siegfried Wagner.

    1987:
  • Beendigung der komplexen Rekonstruktion FSA II- Übernahme des DHS für Funkverbindungen.
  • 25.02.1987- Im Argumentationswettstreit des NR-14 belegt das NBA den 3. Platz.
  • 13.10.1987 - Das NBA wird Beste Einheit im 2. Ausbildungshalbjahr 1987.
  • 01.11.1987 - Verleihung Fahnenschleife " Bester Truppenteil".

    1988:
  • 01.09.1988 - Neuer Regimentskommandeur: OSL Hans-Ulrich Augustin.
  • 01.12.1988 - Neuer Stabschef: Major Uwe Czerwinski.

    1989:
  • 20.04.1989 - Das NBA wird Beste Einheit im 1. Ausbildungshalbjahr 1989.
  • 17.10.1989 - Das NBA wird Beste Einheit im 2. Ausbildungshalbjahr 1989.

    in der Luftwaffe der Bundeswehr:
    1990:
  • 02.10.1990 24:00 Uhr- Die DDR und mit ihr die NVA hören auf zu bestehen. Jedoch das Nachrichtenbetriebsamt besteht weiter !
  • 03.10.1990 00:00 Uhr - In der ehemaligen DDR tritt dem Gebiet des Grundgesetzes der BRD bei und wird damit Teil der BRD. In den ehemaligen NVA Liegenschaften, Truppenteilen und Einheiten übernimmt die Bundeswehr das Kommando.
  • 03.10.1990 - Die Luftwaffe Ost wird durch eine Kommandeursgruppe unter Leitung General Mende befehligt.
  • 03.10.1990 - STAN-Gliederung Nachrichtenregiment-14
  • 05.10.1990 - Im Nachrichtenregiment-14 tritt die Arbeitsstruktur 1 in Kraft / Eingliederung Kommandeursgruppe Lw und
    Stabsgliederung West- Kdr. NR-14 wird OTL Bösenberg.
  • 20.10.1990 - Das Kdo LSK/LV wird Kdo LSK/LV Vorbereitungsstab 5. Luftwaffendivision
  • Ende der Baumaßnahme /Rekonstruktion in RFB-3.

    1991:
  • 01.01.1991 - Die Arbeitsgliederung 2 des NR-14 trat in Kraft- aus NR-14 wurde FmRgt-14/ Eingliederung NB-31 und NB-33 usw..
  • 01.01.1991 - damit auch Außerdienststellung u. Auflösung der FSA Großobringen, Cabel u. Ullrichshof.
  • 01.04.1991- Aufstellungsstab Fernmeldeabteilung-14 der Luftwaffe.
  • 01.10.1991 - Übergangs-STAN Fernmeldeabteilung-14 in Kraft //Auflösung der Bataillone... Neuformierung Fernmeldesektoren der Luftwaffe.

    Damit endet eine langjährige Geschichte eines der erfolgreichsten und anerkanntesten Truppenteile der NVA.

    1992:
  • 30.06.1992 - Abschluss des Aufstellungsverfahrens.
  • 01.07.1992 - Beginn der Auflösung Fernmeldeabteilung-14.
    1993:
  • 01.04.1993 - Gliederung des STAN Zielstruktur Fernmelderegiment-11 /12
    AuToFüFmNLw- unbemannte Fernmeldestationen ( RFBs)- nur noch Einsatz milit. Personal.
    Auflösung Stab und Versorgungssektor
    Auflösung der Fernmeldesektoren 141-143.
    Dafür Aufstellung der Fernmeldesektoren 110 (FmRgt-11) und 121 (FmRgt-12)
    Aufstellung Nachkommando Fernmeldeabteilung-14
    Ausgliederung LwSan Staffel Eggersdorf

  • 01.04.1993 - Fernmeldeabteilung-14 ist aufgelöst.

  • 31.12.1993 -Auflösung Nachkommando Fernmeldeabteilung-14
    Vollständige Übergabe der Kaserne Rotes Luch an Standortverwaltung Strausberg

    Damit endet dann auch eine langjährige milit. Nutzung der Kaserne Rotes Luch und das Objekt ist insgesamt bis heute dem Verfall Preis gegeben.

    Technische Daten zum Objekt:
    1956 -1959
    Aus-und Umbau der Altsubstanz wie des Stabsgebäudes, des Ausbildungsgebäudes, des Wasserwerkes....

    1960 - 1964
    Anlegung des Kfz-Parkes, Bau der Pumpstation, des Klärwerkes, der Holzoper, der Tankstelle, und zweier Unterkunftsgebäude..

    1971 - 1972
    Bau der Kleinstbaracken

    1977 - 1980
    Bau des Heizwerkes ( zuerst als ölheizwerk- dann Umbau zum Kohleheizwerk),
    des Werkstattkomplexes, des Küchenkomplexes, und zwei weiterer Unterkunftsgebäude.

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