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- Fernmelderegiment 14 -

 
 
--die Nachrichtenregiment 14 bis Aufstellungsstab Fernmeldeabt. 14 --
 
 
 
         
  „ Das Nachrichtenregiment 14 !
Nach dem 03.10.1990 liefen die alten NVA Strukturen erst einmal weiter. Gemäß einer Vereinbarung wurde per 03.10.90 die STAN-Gliederung des NR-14 aufgelöst und am 05.10.90 auf die Arbeitsgliederung 1 des NR-14 ( Eingliederung Kommandeursgruppe und Stabsgliederung West) übergegangen.

Im Nachrichtenregiment 14 nahm eine Kommandeursgruppe der Luftwaffe unter ihre Arbeit auf.
Am 04.10.1990 fand auf dem Exerzierplatz der Kaserne Waldsieversdorf der 1. Appell des in die Bundeswehr übernommenen NR-14 statt mit Kommandoübergabe an den neuen Kommandeur.
Qusi konnte man damals sagen, alle NVA Einheiten in denen eine Kommandeursgruppe plaziert wurde, kam in die Übergangsstruktur der Luftwaffe- ohne Kommandeursgruppe hieß es Abwicklung.
Aufgabe der Kommandeursgruppe war die Übernahme des Kommando über die NVA Einheit und Vorbereitung sowie Aufstellung der neuen Bundeswehr Formation.
Aus diesem Grunde übergab am 03.10.1990 der letzte NVA Kommandeur des NR-14 Oberst Augustin das Kommando über das Regiment an den Leiter der Kommandeursgruppe Oberstleutnant der Bw Bösenberg.
Damit bestand das NR-14 jedoch als solches weiter und OTL Bösenberg mit seinem Stab organisierte daraufhin die neuen Strukturen der Fernmeldeabteilung 14 , als auch die Abwicklung der Batallione am Standort Waldsieversdorf. Der Standort Waldsieversdorf Rotes Luch wurde komplett aufgegeben.. .

Am 01.01.1991 wurde die Arbeitsgliederung 2 des nun genannten Fernmelderegiments 14 eingenommen.
Arbeitsgliederung 2
Das bedeutete:
  • Unterstellung der Nachrichtenbatallion-31 ( Cottbus) und Nachrichtenbatallion-33 ( Trollenhagen) zum FmRgt-14

  • Aufstellung der Regionalen Überwachungszentrale Ost ( RÜZ Ost) am Standort Eggersdorf

  • Die Umformierung des Funkbat. und NF-Ausb. Batallion in DAS Fernmeldebatallion beweglich

  • Außerdienststellung der Funksendeämter 2-4



  • Gemäß Organisationsbefehl 11/91 des Kommandeur Kdo LSK/LV und Vorbereitungsstab 5. Lw Div vom 27. März 1991 war die neue Fernmeldeabteilung 14 zum 01.10.1991 aufzustellen. Per 01.04.1991 wurde daher der Aufstellungsstab Fernmeldeabteilung 14 gebildet.
    Struktur ab 01.10.1991
    Gleichzeitig erfolgte die truppendienstliche Unterstellung der Fernmeldeabteilung 14 zum Kdo 5. LwDiv Eggersdorf sowie die fachdienstliche Unterstellung zum Luftwaffenführungsdienstkommando Köln/Wahn.
    Dieses hatte dann zur Folge, dass alles was ab 01.04.1991 noch NR-14 war, den abzuwickelnden Standort Rotes Luch betraf. Die Organisation der Fernmeldeversorgung übernahm dann per 01.04.1991 bereits weitestgehend die aufzustellende Fernmeldeabteilung 14 mit den bereits aus dem NR-14 ausgegliederten bzw. hinzu unterstellten Dienststellen/ Einheiten und dem bereits ausgegliederten Personal.
       
      Damit waren dann die Strukturen des Nachrichtenbetriebsamtes zerschlagen. Am Standort Eggersdorf wurde zur technischen Überwachung des Richtfunknetzes eine Regionale Überwachungszentrale (RUEZ) eingerichtet. Umstrukturierungen im Richtfunknetz mit Abbau alter und Einrichtung neuer Richtfunkstrecken übernahmen bereits die Fernmeldesektoren.
    Zum Teil noch mit Unterstützung aus den Lw - Fernmelderegimentern 11 und 12.

    Richtfunkbetriebsstellen erhielten neue Bezeichnungen und neue Bezeichnungen für Richtfunkpunkte wurden eingeführt.