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- Nachrichtenregiment-14 -

 
 
--die Funksicherstellung ZGS LSK/LV --
 
 
 
         
  „Die Sicherstellung des ZGS LSK/LV mit Funkverbindungen erfolgte wechselhaft in mehreren Etappen und Ausbaustufen.

Funksendeamt 1 in Limsdorf (FSA-1) oder das Feldfunksendezentrum Waldsieversdorf gab es damals ( ab 1957) noch nicht.

Die Sicherstellung der Funkverbindungen erfolgte ab 1957 über mobile Sendeanlagen am ( hinter dem ) ZGS Eggersdorf.
Nachfolgend, ca. ab 1960 wurde ein Sendehaus Eggersdorf eingerichtet.
Quasi einer umgebauten Garage in der Nähe des Kfz-Park Eggersdorf.
Dieses Sendehaus war ausgestattet mit 2x SS-100 ( 100 Watt) Schiffssender und 1x SS-1000 (1000 Watt) Schiffssender und einem direkten Kabel zum ZGS.

In der Nachfolgezeit wurden 2 Garagen im Kfz-Park mit mobilen Funksendemitteln bestückt und als Funksendezentrum betrieben.

Wann dieser Zustand aufgehoben wurde, konnte noch nicht verifiziert werden.

schematischer Lageplan Sendehaus Eggersdorf

Etwa ab 1965 wurde die Funksendezentrale Kagel des MfNV in Betrieb genommen.
Die Nachrichtenzentrale Eggersdorf erhielt dorthin eine Kabelverbindung BzK-24.
In der Folge arbeitete die Funksendezentrale Kagel als stationäres Funksendezentrum für den ZGS LSK/LV- stellte also die DHS Funkverbindungen sicher.
Für die Kommunikation erhielt der Diensthabende des FuSZ Kagel eine Fernsprechdirektverbindung zum LFV ( Leiter Funkverbindungen) Eggersdorf sowie die Rufnummer 2160 der Nachrichtenzentrale Eggersdorf.
Funksteuerleitungen Tast- und MOD des ZGS wurden in Eggersdorf über Kreuzschaltfeld geführt und über ein Schaltfeld in der Üst Eggersdorf.
Es gab Funkleitungen direkt auf den Kabeladern geschalten.
Zudem bestand eine WT-Grundleitung auf Basis Gerät WTT-24 zwischen Eggersdorf und Kagel mit darauf geschaltenen Tast-und Funkfernschreibleitungen.
Auch war eine TF-Verbindung auf Basis Gerät Z-12/FB-301 über das BzK geschalten mit MOD-Leitungen.

Dieser Zustand war noch im Jahre 1977 und wurde erst nach der Verlegung des ZGS nach Fürstenwalde 1978 aufgehoben..

Ab 1970 erfolgte die Einrichtung eines Feldfunksendezentrum Waldsieversdorf als Ersatzvariante für die stationäre Funkversorgung über Kagel sowie als Funksendezentrum für den damaligen ZWGS Fürstenwalde bzw. nachfolgend Ranzig.
Der Ausbau des Feldfunksendezentrum erfolgte in mehreren Abschnitten.
Dort wurden in einem Art Sendehaus einer Kleinbaracke Funkstation R-820 und die TBAS vorgehalten.
Dieses war dann die diensthabende KW-Funkstation.

Im November 1971 wurde das neu erbaute Funksendeamt-1 Limsdorf in das DHS übernommen und sicherte seit dem Funkverbindungen des ZGS / ZWGS LSK/LV.
Parallel dazu blieben KW-Sender der Funksendezentrale Kagel in B1 zur Nutzung für den ZGS bestehen. Lediglich die Anzahl der für den ZGS vorzuhaltenden Sender reduzierte sich für Kagel.

Nach 1978 kam dann ein neu entwickeltes Funkverbundsystem für ZGS und ZWGS zum tragen.
Dieses Funkverbundsystem sicherte das gleichzeitige Anliegen des Tast-oder MOD Signals vom Funker/ Nutzer des ZGS/ZWGS an den Senderkapazitäten des Funksendeamt 1 und 2 sowie Feldfunksendezentrum-2 Waldsieversdorf.... mit Übernahme der Funksendestellen Calau und Ullrichshof als Funksendeamt 3 und 4 wurde das Funkverbundsystem um diese Funksendeämter erweitert.
Das Nachrichtenbetriebsamt war in der NVA die erste und einzige Nachrichteneinheit mit quasi schaltfreier gleichzeitiger Signalzuführung zu Sendemöglichkeiten in diesen Kapazitäten.
Denn im Funkverbund der LSK/LV wurden nicht 1 oder 2 Funktastleitungen behandelt wie es aus Sicht HptNZ oft Glauben gemacht wird- es handelte sich im 12-24 Tastleitungen und 4-6 MOD-Leitungen die an 5 Funksendezentren gleichzeitig in Betrieb gehen konnten.