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  - Historie Objekt Rotes Luch --

Von 1896 bis 1956 wurde die Liegenschaft "Rotes Luch" als Vorwerk zur landwirtschaftlichen Nutzung sowie zur Jugenderziehung genutzt.

Bezeichnung "Rotes Luch":
Das Rote Luch ist ein großes Torfmoor zwischen dem Barnimer Hochland und der Lebuser Hochfläche gelegen.
SeineFläche umfasst 20.000 Morgen in einer Ausdehnung von Südwest nach Nordost.
Im Tal sammeln sich die Wasser der angrenzenden Hochflächen im Flüsschen "Stobber".
Durch in der DDR vorgenommene Meliorationsarbeiten zur Trockenlegung der fruchtbaren Luchwiesen wurde die Wasserscheide im Laufe der Zeit.
immer weiter nach Nordosten verschoben und befindet sich gegenwärtig etwa unter dem Bahnkörper der Bahnstrecke.
Im Roten Luch fliesst daher das Wasser sowohl nach südwest in die Spree, als auch nach nordost in die Oder.

Nutzung:
In der reizvollen Umgebung wurde diese Liegenschaft erbaut.
Sie bestand bei Übernahme durch die Kasernierte Volkspolizei (KVP) im Jahre 1956 aus:.
  • Herrenhaus ( Gebäude X Lageplan)
  • Wirtschaftsgebäude ( Gebäude IX)
  • Kornspeicher ( Gebäude 23)
  • Stallungen ( Gebäude 22 und VIII)
  • Wasserwerk ( Gebäude 24)
  • Wohnhaus ( Gebäude 25 )
  • Wohnhaus ( Gebäude 39)

    Nach Übernahme durch die KVP erfolgte in diesem Objekt die Formierung des künftigen Nachrichtenbataillon-2 ( NB-2) der Verwaltung Luftverteidigung. und des künftigen Kommando LSK/LV.
    Aufgabe des Nachrichtenbataillons war die nachrichtentechnische Sicherstellung des Gefechtsstandes (zuvor Oberste Befehlsstelle) der Luftverteidigung in Eggersdorf/Strausberg mit Funkern und Auswertern ( Planzeichnern).
    Die Befehlsstelle Luftstreitkräfte (LSK) war in Cottbus mit Sicherstellung durch das NB-12 Kamenz der Verwaltung Luftstreitkräfte (Zuvor Aeroklubs).

    Es folgten eine Reihe von Baumaßnahmen:.
  • 1956 bis 1959 -- Aus und Umbau der Altbausubstanz- Wie Stabsgebäude, Ausbildungsgebäude, Wasserwerk.....
  • 1960 bis 1964 -- Anlegung des Kfz-Park, Bau der Pumpstation, des Klärwerkes, der Holzoper, der Tankstelle, und zweier Unterkunftsgebäude...
  • 1971 bis 1972 -- Bau der Kleinstbaracken..
  • 1977 bis 1980 -- Bau des Heizwerkes ( zuerst als Ölheizwerk-dann Umbau zum Kohleheizwerk), des Werkstattkomplexes, des Küchenkomplexes und zweier Unterkunftsgebäude...



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      Daten:

    Eine Gesamtfläche: von 199,5 ha
    Davon :
    Kasernenanlage: 20,5 ha
  • Feldfunksendezentrum: 13,5 ha
  • Gebäudegrundfläche: 33264 qm
  • Länge des Kasernenzauns: 3795 m

  • Versorgungskapazität der Küche: ca. 500 Personen
  • Kapazität des Heizkraftwerkes: 4,84 GCal/h
  • Kohlebedarf pro Heizperiode: 340 Tonnen/Monat
  • Wasserbedarf (1990) : 2000 cbm/Monat
  • Elektro-Verbrauch ( 1990): 150.00 KWh/Monat

    Unterhaltsaufwendung ( geschätzt):
  • durch NVA: ca. 1,5 Mio Mark pro Jahr
  • durchg Bundeswehr: ca. 2,5 Mio DM / Jahr

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